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Presse vor Ort

Vielbeachtetes LOS-Symposium in der Handwerkskammer Hamburg

Am 12. November 2011 fand ein vielbeachtetes LOS-Symposium in der Handwerkskammer in Hamburg statt. Prof. Waldemar von Suchodoletz   und Prof. Matthias Grünke hielten vor ca. 200 interessierten Lehrern, Lehrerinnen und Ärzten aus Schleswig-Holstein und Hamburg unter dem Motto "Sprachkompetenz und LRS in Deutsch und Englisch - Grundlagen und Methoden" hochinteressante Vorträge zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auf dem Gebiet der Behandlung von Lese-/Rechtschreibschwäche bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Prof. von Suchodoletz ging dabei in seinem Vortrag "Einflüsse einer Lese-/Rechtschwäche auf den Schriftspracherwerb in einer Fremd- bzw. Zweitsprache" auf den Zusammenhang zwischen LRS und den Schwierigkeiten von Lernenden im Fremdsprachenerwerb ein. Eine seiner zentralen Aussagen war die, dass bei Auftreten einer LRS in der Muttersprache auch große Schwierigkeiten beim Erwerb einer Fremdsprache zu erwarten sind. Gleichzeitig gibt es aber die Erkenntnis, dass die Behandlung einer LRS in der Muttersprache das Erlernen einer Fremdsprache maßgeblich erleichtert und, dass sich die Methoden der LRS-Therapie in der Muttersprache auch auf den Fremdsprachenerwerb übertragen lassen.
Auch unser LOS-Institut bietet seit September 2011 eine auf der Basis wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse, spezielle Englisch-Förderung an.

Prof. Grünke präsentierte in seinem Vortrag: "Wirksame Methoden in der Lese- und Rechtschreibförderung" für alle Anwesenden außerordentlich aufschlussreiche und zum großen Teil sehr unerwartete Ergebnisse der aktuellen Forschung über die Wirksamkeit von Methoden zur LRS-Therapie. Er stellte sehr unmissverständlich heraus, dass die meisten der in Deutschland zur Zeit angewendeten Methoden der LRS-Therapie für lese-/rechtschreibschwache Kinder, Jugendliche  und Erwachsene, wie z.B. Psychomotorik, Wahrnehmungsförderung, Musik- und Ergotherapie, wissenschaftlich nachweisbar unwirksam sind. Wirksam sind dagegen die direkte Instruktion der Betroffenen, häufiges variierendes Wiederholen, Vermittlung von Strategiewissen und -können im Lesen und Schreiben. Er überzeugte auch alle Anwesenden mit außerordentlich eindrucksvollen Beispielen von der dringenden Notwendigkeit, LRS-Betroffenen, seien es Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, mit einer gezielten und wirksamen LRS-Therapie zu helfen.

Die Presse berichtete:

Fortbildung für Lehrer und Ärzte bei LOS (4155 KB)

Jungen Menschen mit Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben wirksam helfen (2679 KB)

Hilfe beim Lesen und Schreiben (3656 KB)  

 Prof. Waldemar von Suchodoletz

 Prof. Matthias Grünke

 interessiert zuhörendes Publikum

 Referentenverabschiedung

Organisationsteam


 

Es ist uns sehr wichtig, die Öffentlichkeit über den Themenkreis LRS / Legasthenie sowie über die Situation betroffener Kinder und Jugendlicher zu informieren. Hierzu arbeiten wir eng mit unseren Medienpartnern vor Ort zusammen.

Über die Arbeit des LOS Eidelstedt berichtete der Eidelstedter Anzeiger. Den Artikel können Sie hier (255 KB) lesen. Anlässlich des Symposiums mit Prof. Dr. Kurt Meiers am 03.11.2010 erschien der Beitrag: "Schwierigkeiten beim Schriftspracherwerb – eine pädagogische Herausforderung" (167 KB).

Die Luruper Nachrichten informierten zum Thema LRS und LOS unter dem Titel: "Auf die Schwäche... Fertig? LOS" (380 KB).

 

Dipl. Psychologin Marita Ellesat

Dipl. Psychologin Marita Ellesat, Institutsleitung
Tel. 040 67044830
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