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Experten
Probleme im Lesen und Schreiben: Eine Frage des Verstehens
Wie viele Kinder haben Probleme mit dem Lesen und Schreiben? Zwei Prozent? Fünf Prozent? Oder doch 25 Prozent? Alle diese Angaben kursieren unter Fachleuten und in den Medien, doch wie kommen diese unterschiedlichen Zahlen zustande?
Die einfache Erklärung: Unterschiedliche Autoren legen unterschiedliche Maßstäbe an das gleiche Problem an. Sie verwenden unterschiedliche Definitionen und unterschiedliche Begriffe wie Legasthenie, LRS, Lese- und Rechtschreibschwäche, Lese- und Rechtschreibstörung, Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten, Dyslexie und andere.
Wir meinen, man sollte nicht darüber nachdenken, wie man das Problem benennt, sondern wie man betroffenen Kindern hilft. Daher arbeiten die LOS mit engagierten Lehrern, erfahrenen Ärzten und kooperativen Institutionen gerne zusammen.
Pädagogische Therapie: Helfen statt abstempeln
Unserer Überzeugung nach gibt es fließende Übergänge von schweren Störungen bis hin zum normalen Schriftspracherwerb. Da sind wir uns mit den führenden Wissenschaftlern einig. Probleme im Lesen und Schreiben sind schlicht noch nicht vollzogene Lernschritte. Dementsprechend müssen Diagnose und Förderung auf den im Wesentlichen unbestrittenen Erkenntnissen über den Verlauf des üblichen Schriftspracherwerbs bei einem Kind beruhen.
Die Grundzüge der pädagogischen Therapie, wie sie in den LOS angewandt wird, hat der Wissenschaftliche Beirat der LOS in einem Positionspapier formuliert:
Studien: Versprechen und Beweise
Die hohe Wirksamkeit der pädagogischen Therapie der Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS / Legasthenie) in den LOS wurde in mehreren unabhängigen Studien belegt. So hat beispielsweise das Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung die Testergebnisse von 48 000 Kindern ausgewertet. Weiterhin gingen über 7 000 Eltern-Fragebögen in diese große LOS-Studie mit ein. Die Universität Potsdam evaluierte die pädagogische Therapie in mehreren Untersuchungen in Berliner LOS.
Die Untersuchungsberichte erhalten Sie hier:
Unser Geheimnis: Erfahrung, Erfahrung, Erfahrung Nach der Veröffentlichung der Studien wurden wir gefragt, was das Geheimnis der hohen Wirksamkeit der Förderung in den LOS sei. Die Antwort ist einfach: Wir haben kein Geheimnis, doch inzwischen fast 30 Jahre Erfahrung in der pädagogischen Therapie von Kindern mit Problemen im Lesen und Schreiben bis hin zu LRS / Legasthenie.
Trotzdem wollen wir den betroffenen Kindern noch besser helfen, daher werden wir die Qualität der Förderung in den LOS auch zukünftig regelmäßig durch unabhängige Untersuchungen überprüfen lassen. Der Wissenschaftliche Beirat hat hierzu eigens Standards zur wissenschaftlichen Evaluation von Förderkonzepten bei Kindern mit Problemen im Lesen und Schreiben bis hin zu LRS / Legasthenie definiert und zur wissenschaftlichen Diskussion gestellt:
Informationen und Fortbildungen für Lehrer und Ärzte
In nahezu allen LOS finden regelmäßig Symposien und andere Fachveranstaltungen zur pädagogischen Therapie der Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS / Legasthenie) statt. Referenten sind die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der LOS und andere Wissenschaftler. Eingeladen sind Lehrer, Ärzte, interessierte Eltern und andere Fachleute, die Kindern mit Problemen im Lesen und Schreiben wirksam helfen wollen. Weitere Informationen und Termine finden Sie auf der Seite Ihres LOS vor Ort.
LOS sind Mitglied in folgenden Organisationen:


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