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Presse vor Ort

Berichte über das LOS Saarbrücken

Das LOS Saarbrücken arbeitet eng mit den Medienpartnern Saarbrücker Zeitung und Wochenspiegel zusammen. Diese berichten regelmäßig über die Veranstaltungen des LOS, so zum Beispiel anlässlich der in Zusammenarbeit mit der Stadt Saarbrücken und dem Deutschen Bibliotheksverband veranstalteten Grusellesenacht.pdf (21 KB) in der Johanneskirche Saarbrücken. Diese Aktion fand statt im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche "Deutschland liest", die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht. 


Nicht nur die Presse berichtet über uns. Regelmäßig erreichen uns Dankesbriefe von Eltern, über die wir uns sehr freuen.
Hier möchten wir in regelmäßigen Zeitabständen anonymisierte Dankesbriefe präsentieren:
Eine Mutter berichtet... Endlich angekommen.pdf (26 KB)
Rückmeldung aus der Schule... Erfolgserlebnisse.pdf (5 KB) 
Der Erfolg bleibt... Dankesbrief.pdf (1593 KB)


 

 

Kinderbuchautor zu Gast im LOS Saarbrücken

 

Vor einigen Jahren konnte er selbst noch nicht lesen und schreiben. Heute veröffentlicht er Kinderbücher in seinem eigenen Verlag: Tim-Thilo Fellmer macht jungen Menschen Mut und gibt Tipps, wie sie ihre Probleme meistern können.

 

Während seiner beiden Lesungen im LOS Saarbrücken las der Kinderbuch­autor dem gespannt lauschenden Publikum – bestehend aus LOS-Schülern, Eltern und Lehrern – aus seinen beiden Büchern vor. Er ermunterte die Zuhörer auch immer wieder, Fragen zu stellen. Eine der meist gestellten Fragen war die nach seiner eigenen Biografie: Wieso wird man ausgerechnet Buchautor, wenn man sich sein ganzes Leben mit einer Lese-/Recht­schreib­schwäche herumplagen musste?

 

Tim-Thilo Fellmer spricht offen über das Thema: In Kindheit und Jugend selbst lese-/rechtschreibschwach und ohne die entsprechende Förderung, gelang es ihm erst im Erwachsenenalter, seine Lese- und Rechtschreibprobleme mühsam und langwierig in den Griff zu bekommen. Über das intensive Üben kam er in solch einen engen Kontakt mit Büchern, dass er beschloss, selbst welche zu schreiben. Heute ist es ihm ein besonderes Anliegen, über die Problematik der Lese-/Rechtschreib­schwäche zu informieren. Er betonte auch, dass es keine Krankheit ist, wenn man nicht rich­tig lesen und schreiben kann. Allerdings werden gute Lese- und Rechtschreibkenntnisse in unserer Gesellschaft vorausgesetzt, und Defizite in diesem Bereich werden oft verheimlicht. Die Hilfe, die Kinder heutzutage in Anspruch neh­men können, gab es damals für ihn noch nicht. Er stellte dar, welches Glück die Kinder und Jugendlichen heute haben, denen die Eltern den Besuch des LOS ermöglichen, um dort in kleinen Gruppen ganz individuell zu lernen.

 

Auch wenn er es geschafft hat, heute Bücher schreibt, öffentlich vorliest und ganz offen mit seinen Erfahrungen umgeht, Tim-Thilo Fellmer hätte eine solch fundierte Förderung in seiner Kindheit und Jugend sehr zu schätzen gewusst. Er hob hervor, wie wichtig es ist, frühzeitig mit einer Förderung zu starten. Je eher man beginnt, den Rückstand aufzuholen, umso schneller und besser geht es voran. Erwachsene mit einer Lese-/Recht­schreib­schwä­che brauchen dafür wesentlich länger als Kinder. Diese leidvolle Erfahrung hätte sich der Autor gerne erspart.

 

Probleme im Lesen und Schreiben können überwunden werden. Im LOS erhalten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Problemen die Hilfe, die sie benötigen, um die deutsche und englische Sprache in Wort und Schrift so gut zu beherrschen, dass sie den schulischen und beruflichen Abschluss erreichen können, der ihnen aufgrund ihrer Begabung, Intelligenz und Neigung möglich ist.

 

Impressionen aus der Lesung:

 

  

 

         

 



LOS-Schüler nehmen an Studie teil

 

Mehrere Schüler des LOS-Saarbrücken haben von November 2010 bis Januar 2011 an einer Untersuchung der Universität Kaiserslautern teilgenommen. Der Lehrstuhl für Psychologie der Frühförderung führt diese Untersuchung durch, um diverse Prozesse und Mechanismen beim Lesenlernen besser zu verstehen und Maßnahmen zu schaffen, die das Lesenlernen bereits im frühen Kindesalter optimal unterstützen. Den Kindern wurden während des Experiments Paare von Buchstaben auf einem Bildschirm gezeigt und sie mussten schnell entscheiden, ob die beiden Buchstaben gleich oder verschieden sind. Im ersten Teil der Untersuchung waren dies lateinische Buchstaben, im zweiten Teil Buchstaben, die die Kinder nicht kennen. Unsere tapferen Probanden haben für die Testung 5 - 6 zusätzliche Termine im LOS wahrgenommen.

 

Das LOS Saarbrücken beteiligt sich häufiger an wissenschaftlichen Untersuchungen, die auf dem Gebiet der Sprache forschen. Alle Erkenntnisse zu Lese- und Rechtschreibprozessen werden dazu genutzt, die LOS-Schüler bei der Überwindung ihrer Probleme noch besser zu unterstützen. 

              

 

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